Sonntag, 29. Januar 2012

Mitternachtslektüre

Was macht man um kurz vor Mitternacht, wenn man den nächsten Tag frei hat und einfach nicht schlafen kann? Einige würden vielleicht zu einer warmen Milch mit Honig/Amaretto, Tabletten oder sonstigen raten. Ich schreibe lieber in meinem Blog weiter. Ich warte auf eine SMS, von der ich dank moderner Kommunikationsmittel und etwas Stalking weiß, dass ich sie nicht bekommen werde. Mein Handy piept trotzdem ungefähr alle 5 Minuten im Hintergrund, aber nur, weil es geladen werden möchte und ich mein Ladekabel verschlampt habe. Äußerst verstörend und beunruhigend.
Vielleicht fragst Du Dich, warum ich an einem Montag frei habe, obwohl gerade erst Ferien waren? Es ist der sogenannte SCHILF-Tag (Schulinterne Lehrerfortbildung), eine sehr geistreiche Erfindung des Bildungsministeriums, um den Schülern ein langes Wochenende zum Ärgern über ihre schlechten Zeugnisse zu gönnen, wie es bei mir der Fall ist. Mein erfolgreiches Bestehen des Abiturs ist stark gefährdet, da ich in ganzen 2 (!) Fächern einen Unterkurs habe. Kaum zu glauben, dass man wegen so einer Kleinigkeit sofort schreibt, mein Abitur wäre stark gefährdet. Wie auch immer.
Ich kam gerade auf die Schnapsidee, einen Blogroman zu schreiben. Ich denke, dass wird mein nächstes Projekt sein. Angefangen habe ich bereits, die Datei hat sich aber leider irgendwo auf meinem PC versteckt und lässt sich auch nicht so einfach über die Such-Funktion wiederfinden, denn ich weiß ganz genau, dass ich ihm keinen einfachen Titel verpasst habe, sondern wahllos aneinandergereihte Buchstaben und Zahlen. Das wäre allerdings auch ein origineller Titel für den Roman, den gibt es bestimmt noch nicht.

Warum SmilingLikeChelsea ?

Wer meinen Youtube-Kanal kennt, dürfte sich auch bereits gefragt haben, warum ich mir den Nickname 'SmilingLikeChelsea' gegeben habe, denn mit meinem eigentlichen Namen hat dieser Nick nur wenig zu tun. Nun, so kompliziert ist es nicht. Es gibt das sogenannte Glasgow Smile - oder auch Chelsea Grin. Hierbei handelt es sich um eine Foltermethode, durch die Straßenbanden (erstmals bekannt in Glasgow) ihren Opfern Schmerzen zugefügt haben. Sie schnitten die Mundwinkel ihrer Opfer ein und quälten diese, damit die Schnitte weiter einrissen, wenn sie schrien. Hierbei blieben große Narben zurück, die wie ein gekünsteltes Lächeln aussahen. Wer sich immer noch nichts darunter vorstellen kann: Der Joker aus Batman ist ein berühmter Vertreter des aufgemalten Glasgow Smile. Die abgewandelte Form dieses Namens war für mich Smiling Like Chelsea, also 'Lächelnd wie Chelsea', da mir das Lächeln eine Zeit lang nicht ganz einfach fiel, und ich mir selbst das Lächeln aufgezwungen habe. Außerdem war es die einzige Form des Namens, die noch nicht vergeben war ;-)
Wie dem auch sei, ich halte euch hier über meine alltäglichen Weisheiten auf dem neuesten Stand, vielleicht interessiert euch ja der eine oder andere Stuss, den ich ich hier poste. 
Um meinen Erdkundelehrer zu zitieren: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, soweit sie vorhanden war.