Sonntag, 1. April 2012

Nasenpiercing oder: Aloha Ferien, ich bin 18!

... Gut, ich bin schon seit knapp einem Monat 18, und kaum habe ich das Event hinter mir, werde ich auch schon zum Schweizer Käse und lasse mich durchlöchern. Zu meinen fünf Ohrlöchern kam eines im rechten Nasenflügel hinzu. Das Ding muss jetzt etwa 8 Wochen abheilen, dann kann der Ring rein.
Sonst gibt es seit gestern leider nicht mehr viel zu erzählen.
Obwohl doch! Ich habe das verrückte Video von meinem Bruder und mir wiedergefunden. Unten verlinkt. Viel Spaß beim Anschauen^^


                                              Und hier das Video...

Samstag, 31. März 2012

Leipziger Buchmesse oder: Mein Ladekabel!

Ich war gewissermaßen dazu gezwungen, das Ladekabel zu suchen und habe es tatsächlich wiedergefunden. Einsam hat es sich zusammengerollt under meinem Zeitschriftenberg verkrochen.Ohne Akku hätte ich die Zugfahrt wohl nicht überstanden. Nach ca 6 Stunden in Leipzig angekommen waren unsere Zimmer noch nicht bezugsbereit, und als wir endlich unsere Taschen in den Räumlichkeiten (das 8ter-Zimmer war sogar für 10 Personen ausgelegt!) loswerden konnten, fanden wir einige äußerst verdächtige Haare in dem Badezimmer. Unsere Lehrerin hatte leider wenig Ahnung von der Organisation und fragte uns somit, wann denn die Züge und Straßenbahnen fahren würden. Die Buchmesse an sich war sehr interessant, das Gelände war groß und wir bekamen tatsächlich kostenlose Rezensionsexemplare. Die Abende verbrachte ich antürlich entweder in dem Nachbarzimmer oder draußen auf den Straßen, denn unsere Lehrer ließen uns erstaunlich viele Freiheiten. Wieder hat mein Handy irgendwelche Nummern gewählt, war aber nicht so tragisch, denn es sollte schon bald wieder nach hause gehen. Wir fuhren eine ganze Weile, mussten dann auf Schienenersatzverkehr umsteigen und fuhren nach 30 Minuten Bus etwa 4 Stunden mit einer Bimmelbahn. War insofern amüsant, als dass ein Freund laut aus Erotik-Leseproben vorgelesen hat und damit einige ältere Frauen zwei Sitzbänke weiter zum Lachen brachte. Abends um halb 8 waren wir dann auch endlich wieder zuhause.
So viel zu Leipzig. Meine Bücher, die ich ergattern konnte, sind großartig. Die Rezension steht noch aus.
Sonst gibt es nicht mehr viel dazu zu sagen.
Ich habe nun Ferien und werde dementsprechend viel zu berichten haben.
Bis die Tage!

Dienstag, 13. März 2012

Leipziger Buchmesse oder: Meine Aaauuuugeeen!

Nun wird's interessant. Oder auch nicht.Übermorgen fahre ich mit meinem Jahrgang zur Leipziger Buchmesse und bleiben bis Samstag Vormittag dort. Die Zugfahrt wird etwa 6 Stunden in Anspruch nehmen. Und das soll wohl auch das spaßigste an der 'Exkursion' werden, denn neben minimiertem Zigarettenkonsum, der sich auf heimliches Rauchen unter der Dusche oder im Garten des Hotels beschränken wird, ist absolutes Alkoholverbot. Ob volljährig oder nicht, wir müssen uns in Gruppen von 3 Personen über das Messegelände bewegen. Und als ob das nicht schon genug sein würde: Ich teile mir mein Zimmer mit 7 (!) weiteren Mädchen. Ich weine jetzt schon, wenn ich an das Theater im Badezimmer denke. Aber ich habe ja Verbündete in den Parallelklassen, die mich bei sich duschen lassen. Ansonsten hieße es wohl, dass der Wecker um 4.30 Uhr klingeln würde und die erste der Grazien duschen gehen müsste, denn es gibt ja nur bis 8.00 Uhr (glaube ich zumindest) Frühstück. Wir müssen uns für die 2 vollen Tage, also Donnerstag und Freitag, insgesamt 6 bis 8 Vorlesungen raussuchen, und Samstag rennen wir wie die aufgescheuchten Hühner durch die Stadt und gucken uns blöde Sehenswürdigkeiten mit Kurzvorträgen an. Irgendwie scheint das Wochenende nicht besonders gut zu werden. Allerdings werde ich am Samstag Abend einen weiteren Post schreiben und einen Vergleich zwischen Erwartungen und Tatsachen der Buchmesse ziehen. Unverhofft kommt oft.
In diesem Sinne: Bis die Tage.

Freitag, 2. März 2012

Late-Night-Post oder: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Nachdem sich ja, wie bekannt ist, mein Ladekabel selbstständig gemacht hat, folgte nun das Handy an sich. Guthaben frisch aufgeladen (ich weiß.... Oooldschool!), ist es binnen weniger Stunden auch schon wieder weg. Und zwar nicht, weil ich eine krankhafte Simserin bin, sondern deshalb, weil mein Handy es für lustig hielt, sich in meiner Tasche heimlich eine Nummer auszusuchen und einfach mal ein paar Minuten zu telefonieren. Klar: wenn man feiern geht, kann es schonmal vorkommen, dass man sich plötzlich und unerwartet trotz Tastensperre im Kamera-Modus befindet oder vielleicht zufällig den alten Highscore in einem Spiel geknackt hat, obwohl man das gar nicht wollte. Hätte mein Handy einen meiner Freunde angerufen, hätte dieser hoffentlich nach spätestens 10 Sekunden wieder aufgelegt und das Drama wäre niemals passiert. Aber neeeiiin! Mein blödes Mobil-Dingens musste natürlich irgendeine Nummer eines Klingelton-Anbieters oder sonstwas wählen, die Nummern bestehen schließlich auch nur aus einer Ziffer, die 5 oder 6 Mal wiederholt wird. Ohne großen Schreib- oder Telefonieraufwand kann man auf diese Weise sein Guthaben verbraten. Uncoole Aktion. Da denkt man im Nachhinein doch über eine Telefon- und SMS-Flatrate nach. Dabei kommt man günstiger weg als sich alle 5 Tage eine neue Guthabenkarte zu kaufen. 
Und so macht sich mein Geld hinterlistig aus dem Staub. 
Fazit: Smartphone zuhause lassen oder sich ein Klapp-Suff-Handy anschaffen. So passiert das wenigstens nicht noch einmal. Wenigstens hat es mir das Feiern an sich nicht verdorben, schließlich bemerkte ich das Dilemma erst, als ich schon auf dem Weg war.

Donnerstag, 1. März 2012

30 Tage oder: Schnapp Dir 'n Twixx und mach Pause!

Durch Zufall wurde ich daran erinnert, dass ich einen Blog am Laufen habe, wenn man das so nennen mag. Ich habe meine Online-Arbeit schleifen lassen, stattdessen war ich mit Schreiben beschäftigt. Ja, genau. Hääää?! Wo ist da der Sinn, fragst Du Dich? Nun ja, dass ich nicht hier geschrieben habe, ist ja wohl offensichtlich. Meine Schreibarbeiten beschränkten sich auf meinen kleinen, bisher noch ziemlich piefigen Roman und Berwerbungen, Bewerbungen und... ach ja, Bewerbungen. Dazu habe ich mich entschlossen, als ich erfuhr, dass ich dieses Mal unter meinen 3-Punkte-In-Mathe-Durchschnitt gerutscht bin. 
Mit einer Meisterleistung von 1 Notenpunkt übertraf ich zwar alle meine Erwartungen, die ich an die Klausur hatte, mein Lehrer ärgerte sich hingegen schwarz und sprang im Dreieck. Nicht so wild! - habe ich mir gedacht. Ich hoffe einfach auf mein Talent und meine überaus sympathische Art, damit ich an den Kunsthochschulen angenommen werde *hust* ...
Inzwischen sind meine Haare zu einer dunkelroten Mähne mutiert. Ich wurde zwar an der Bushaltestelle von einem rumtönenden, rauchenden 13-Jährigen als Hexe beschimpft (was ich ihm nicht verübeln kann), aber mir gefällt es sehr. Dass meine Tante allerdings sagt, mein Kopf stünde in Flammen, hat mich doch ein bisschen irritiert, da sie selbst aussieht, als hätte sie in eine Steckdose gefasst.
Aktueller Stand zu meinem Handyladekabel: Es ist nicht auffindbar. Das Übertragunskabel für den PC hat die Aufgabe zum Laden übernommen, und da die Kiste sowieso viel läuft, schadet es nicht und ich habe eine Steckdose mehr frei. Auf die Idee, meinen Bruder nach seinem Ladekabel zu fragen, bin ich auch erst jetzt gekommen! Er hat nämlich das gleiche Handy wie ich. Oh man... Däääämlich!



Mittwoch, 1. Februar 2012

I'm Blue Da be dee oder: Wie Kopfschmerzen einem den Schlaf rauben

Wer von einer Trauerfeier kommt und meint, unter der Woche eine Flasche Wein köpfen zu müssen, muss sich stets darüber im Klaren sein, dass der folgende Tag Höllenqualen bedeutet. Morgens aufgewacht gönnte ich mir ein ordentliches Frühstück, bestehend aus einer Asperin und einem Glas Wasser, denn mehr hätte ich nicht runterbekommen. Danach legte ich mich wieder hin, verschlief meine drei Unterrichtsstunden und wachte um 15.00 Uhr auf, die Kopfschmerzen ungefähr doppelt so schlimm wie vorher. Den Tag verbrachte ich im Morgenmantel auf der Couch, ließ mich erneut vom Fernsehen berieseln und schlummerte beinahe ein, als plötzlich (!) mein Kopf zur Seite fiel und ich dachte, mein Schädel würde mir platzen. Denn sobald ich die Vertikale erreichte, dröhnte dieser nämlich so sehr, dass es sich anfühlte, als stecke er in einer Box aus der Diskothek. Dementsprechend sitze ich also gerade vor dem PC und erweitere meinen Blog um einen Post, weil ich Angst vor meinem sonst so heißgeliebten Bett habe. Whatever, ich muss mich wohl oder übel hinlegen, denn sonst bekäme ich morgen meinen Allerwertesten nicht hoch und mein Schlafrhythmus (der schon immer so unberechenbar ist wie ein pubertierendes Mädchen) würde sich wieder einmal von seinen Gewohnheiten verabschieden und mir die Nächte zu schlaflosen Qualen machen.
Übrigens: Mein Ladekabel hat sich immernoch nicht wieder angefunden. Yeah! :D
Ich wünschte, ich könnte euch jetzt einen guten Rat mit auf den Weg geben, wie ihr trotz Kopfschmerzen einschlafen könnt, kann ich aber nicht. Wie auch, wenn ich es noch nicht ausprobiert habe :D
Bis die Tage (oder Nächte) =)

Sonntag, 29. Januar 2012

Mitternachtslektüre

Was macht man um kurz vor Mitternacht, wenn man den nächsten Tag frei hat und einfach nicht schlafen kann? Einige würden vielleicht zu einer warmen Milch mit Honig/Amaretto, Tabletten oder sonstigen raten. Ich schreibe lieber in meinem Blog weiter. Ich warte auf eine SMS, von der ich dank moderner Kommunikationsmittel und etwas Stalking weiß, dass ich sie nicht bekommen werde. Mein Handy piept trotzdem ungefähr alle 5 Minuten im Hintergrund, aber nur, weil es geladen werden möchte und ich mein Ladekabel verschlampt habe. Äußerst verstörend und beunruhigend.
Vielleicht fragst Du Dich, warum ich an einem Montag frei habe, obwohl gerade erst Ferien waren? Es ist der sogenannte SCHILF-Tag (Schulinterne Lehrerfortbildung), eine sehr geistreiche Erfindung des Bildungsministeriums, um den Schülern ein langes Wochenende zum Ärgern über ihre schlechten Zeugnisse zu gönnen, wie es bei mir der Fall ist. Mein erfolgreiches Bestehen des Abiturs ist stark gefährdet, da ich in ganzen 2 (!) Fächern einen Unterkurs habe. Kaum zu glauben, dass man wegen so einer Kleinigkeit sofort schreibt, mein Abitur wäre stark gefährdet. Wie auch immer.
Ich kam gerade auf die Schnapsidee, einen Blogroman zu schreiben. Ich denke, dass wird mein nächstes Projekt sein. Angefangen habe ich bereits, die Datei hat sich aber leider irgendwo auf meinem PC versteckt und lässt sich auch nicht so einfach über die Such-Funktion wiederfinden, denn ich weiß ganz genau, dass ich ihm keinen einfachen Titel verpasst habe, sondern wahllos aneinandergereihte Buchstaben und Zahlen. Das wäre allerdings auch ein origineller Titel für den Roman, den gibt es bestimmt noch nicht.